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Der Schöneberger Morgen - Zeitung des Präventionsrates Schöneberger Norden
Im März 1999 war es soweit.
Ein Jahr nach Einrichtung des Präventionsrates Schöneberg- Nord erschien die erste Ausgabe des Schöneberger Morgen.
Von Anfang an war der Schöneberger Morgen ein Blatt für die AnwohnerInnen.
„Kaum hatten wir im letzten Jahr begonnen, Sie, die Sie hier in der Gegend wohnen, in den PallasT an der Ecke Potsdamer Straße einzuladen, wurde auch schon nach einem Informationsblatt wie diesem gefragt,“ schrieb damals Bürgermeisterin Elisabeth Ziemer.
Was wurde in der ersten Ausgabe berichtet? Der große Aufmacher informierte über das einjährige Bestehen des Präventionsrates, seine Arbeit und Ziele. Die Planungen zum neuen Spielplatz in der Alvenslebenstraße wurden unter dem Titel „Den Kiez stark machen“ beschrieben.
Pfarrer Heinz-Hermann Wittrowsky stellte die Drogenarbeit der Zwölf- Apostel-Kirche vor und plädierte für „Hilfe statt Repression.“ Und unter der Schlagzeile „Wir sind doch nicht blöd, nur weil wir im Sozialpalast wohnen“, räumte der Mieterbeirat „Wohnen im Kleistpark“ mit einigen Vorurteilen auf.
Klingt ja so wie heute? Die gleichen Themen! Schauen wir genauer in den Artikeln nach:
Vieles, was damals begonnen wurde, hat inzwischen die aktive Mitarbeit der AnwohnerInnen gefunden und sich weiter entwickelt. Wie in der neuesten Ausgabe des Schöneberger Morgens, die Sie gerade in Händen halten zu lesen ist, hat die Gruppe vom Kaffeeklatsch vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit das „Band für Mut und Verständigung“ gewonnen.
Der Präventionsrat ist zu einem ständigen Informationsgremium geworden. Die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer/innen der Zwölf- Apostel-Gemeinde kann zwar Drogensucht nicht verhindern, lindert aber noch immer Sorgen. Und vor nur wenige Wochen gab es ein rauschendes Sommerfest auf dem beliebten Spielplatz in der Alvenslebenstraße.
Mischen Sie sich ein! - so lautete eine Schlagzeile auf Seite 4 im März 1999. Das haben die Menschen hier wörtlich genommen. Heute hat das Bürgergremium Quartiersrat einen eigene Rubrik im Schöneberger Morgen. Und die ReporterInnen interviewen nicht mehr MitarbeiterInnen des Bezirksamtes sondern AnwohnerInnen, die aktiv im Quartier an Projekten beteiligt sind.
Im März 2006 verabschiedete sich das Redaktionsteam Henriette Wrege (Journalistin), Hans G. Kegel (Layouter) und Gisela Gut nach siebenjähriger Tätigkeit. Sie übergaben an den Träger Kiezoase und den Journalisten Thomas Protz.
Im Juni 2008 gab es dann einen weiteren Wechsel zu K&K Kulturmanagement & Kommunikation, die jetzt auch die Jubiläumsausgabe gestalten.
Doch obwohl sich das Format des Schöneberger Morgen verkleinert hat, die Seitenzahl verdoppelt ist und die Bilder farbig geworden sind, stehen immer noch im Mittelpunkt: die Bewohner, Vielfalt und Farbigkeit des Quartiers.
Und wenn Sie Ideen für Artikel haben, treten Sie einfach mit der Redaktion (Tel: 78 70 33 50) in Kontakt.
Womit wir auf den Appell der Nullnummer zurück kommen: Mischen Sie sich ein!







