ARENA vor dem Pallasseum - Benoît Maubrey bringt seine Klangskulptur erstmals nach Berlin

Die Idee für Berlin treibt Benoît Maubrey schon seit Längerem um. Gemeinsam mit der Projektgalerie Zwitschermaschine laufen die Vorbereitungen im Schöneberger Norden seit mehreren Monaten. Am 30.06.2019 ist es nach dreitägigem Aufbau endlich soweit: Die Klangskulptur ARENA geht on air. Sie soll vom 01.07. bis zum  27.10.2019 vor dem Pallasseum stehen und täglich zwischen 11 und 19 Uhr in Betrieb und benutzbar sein.

26.06.2019, 12:55 h Stecken hinter dem Projekt vor dem Pallasseum: Stephan Kruhl von Zwitschermaschine, Benoît Maubrey und Susken Rosenthal (v.l.n.r.)

26.06.2019, 12:26 h

26.06.2019, 11:05 h

Der Entwurf der Skulptur von Benoît Maubrey (Grafik: Jan Fuhrmann)

Bild anklicken und kurzen Einspieler sehen ...

Die aktuelle Monographie: Klangskulpturen und mehr seit 1983

Die Skulptur besteht aus ca. 350 recycelten Lautsprechern, die zu vier Elementen zusammengesetzt sind. Sie bilden zusammen die Form eines Amphitheaters. Die ARENA wird einen Raum für soziale Interaktion bieten - sie ist benutzbar.

Anwohner/innen, Publikum, Musiker/innen und andere Nutzer/innen sind herzlich eingeladen, die technischen Möglichkeiten der ARENA in den vier Monaten auszuprobieren und für ihre Zwecke zu nutzen (Bluetooth, Line-in Eingang, Twitter, Mikrofon). Eigeninitiative ist erwünscht. Denkbar sind Konzerte, Vortrags- und Lesungsveranstaltungen, (Familien-) Feste, Klanginstallationen, Gesprächsformate, Tanz, Performance.

ARENA soll damit ein "hotspot"  für lokale Partizipation und Selbstdarstellung werden. Der Aufbau vor dem Pallasseum beginnt am 26.6.2019.

Am Sonntag den 30.6.2019 wird die ARENA vor dem Pallasseum ab 14.00 Uhr mit einem interessanten Programm der Öffentlichkeit übergeben.

Mit dabei sind:

  • Claudius Hagemeister – Literatur, On Air
  • Beatbox Battle TV – Loop Station Live Performance
  • Die Kulturellen Erben e.V. – Graffiti Live Painting

Mehr Informationen zu Eröffnung finden Sie hier ...

Mehr Informationen zum Kunstwerk und zum Künstler finden Sie hier ...

Das Projekt wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und vom Quartiersmanagement vor Ort unterstützt.

Text: Peter Pulm (QM), Fotos (1-3): Peter Pulm (QM), Abbildung (4) : Jan Fuhrmann, Plakat (5): zwitschermaschine