20 Jahre Quartiersmanagement im Schöneberger Norden

Ein Senatsbeschluss zur Einführung des Städtebauförderprogramms im März 1999 war die Geburtsstunde des Berliner Quartiersmanagements. Seitdem sind 20 Jahre vergangen. Im Jubiläumsjahr 2019 werden daher das Quartiersmanagement und seine positiven Auswirkungen auf die Stadt gefeiert. Der Schöneberger Norden war von Anfang an dabei. Darüber schreibt Gerald Backhaus im aktuellen TOP Magazin Berlin.

Interviewpartner Peter Pulm, Quartiersmanager seit 2007, mit seinen Kolleginnen vor dem QM-Büro in der Pallasstraße (Foto: Gerald Backhaus)

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Von Moabit bis Neukölln, Marzahn bis Spandau - in den Gebieten, die derzeit durch das Quartiersmanagementverfahren gefördert werden, wohnen rund 423.000 Menschen. Viele von ihnen engagieren sich und gestalten die Entwicklung ihrer Nachbarschaft aktiv mit. So auch im Schöneberger Norden, wo das QM-Team ein Büro im „Pallasseum“ unterhält.

QM-Gebiete werden im Ausschreibungsverfahren an Träger vergeben. Einer davon ist die Arbeitsgemeinschaft für Sozialplanung und angewandte Stadtforschung (AG Spas), die vor allem in den Bereichen Sozialforschung, Stadt- und Regionalforschung tätig ist. Peter Pulm ist Diplomstadtgeograph und leitet für die AG Spas seit 2007 das QM im Schöneberger Norden. Er ist einer von 120 Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanagern in Berlin. Zusammen mit seinen drei Kolleginnen ist er der erste Ansprechpartner für gute Ideen, Initiativen und spannende Projekte zur Entwicklung des Kiezes. Alle vier kümmern sich um die Anliegen der Bewohner, halten Kontakt zu Einrichtungen im Quartier und zur Verwaltung und steuern Projekte und Beteiligungsprozesse.

„Am Anfang war es schwierig hier“, erinnert sich Peter Pulm an die Zeit, als die Gegend rund um den damaligen „Sozialpalast“, einen zweifelhaften Ruf als Brennpunkt mit hoher Kriminalität genoss. Zum QM-Gebiet gehörte und gehört nach wie vor das Gebiet um den Abschnitt der Kurfürstenstraße, der besonders durch die Straßenprostitution bekannt ist.

Bis 2016 grenzte dort das QM-Gebiet Magdeburger Platz / Tiergarten-Süd an. Da die Mitte der Fahrbahn der Kurfürstenstraße die Bezirksgrenze von Mitte und Tempelhof-Schöneberg darstellt, zog man damals an einem Strang, was die teilweise sehr unschönen Folgen der Prostitution anging. Das QM Tiergarten Süd wurde 2016 auf Beschluss des Berliner Senats verstetigt...

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Quartiersmanager Peter Pulm wurde für die Sommerausgabe des vierteljährlich erscheinenden TOP Magazin Berlin von Gerald Backhaus interviewt.